Wissenswertes rund um die Behandlung
a) Wer kann behandelt werden?
Menschen (Mindestalter 18 Jahre) mit verschiedenen Beschwerden seelischer und körperlicher Art, Menschen in Konfliktsituationen, Menschen, die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Problemen oder im Umgang mit anderen Menschen haben, Menschen mit Gewalterfahrungen oder Traumatisierungen, die aktuelle Leiden für die Betroffenen verursachen.
b) Welche Symptome oder Probleme können behandelt werden?
• Angstanfälle, situationsgebundene und diffuse Ängste
• Depressive Verstimmungen, verlängerte Trauerreaktionen
• Zwänge
• Befindlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, Lustlosigkeit,
Antriebsschwäche, leichte Ermüdbarkeit
• Arbeitsstörungen
• Schwierigkeiten im sozialen Kontakt
• alle körperlichen Beschwerden und Schmerzzustände,
bei denen, die durchgeführten medizinischen
Untersuchungen keine Ursache erbracht hat
oder bei denen das Ausmaß oder die Art der
Beschwerden über das hinausgeht, was aufgrund
der Befunde zu erwarten wäre
• alle körperlich begründbaren Beschwerden, bei denen ein
seelischer Anteil besteht
• funktionelle Bewegungs- oder Empfindungsstörungen
• funktionelle Sehstörungen
• Atemnot, Herz- oder Thoraxbeschwerden
ohne organischen Befund
• Abdominelle Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen,
Durchfälle oder Völlegefühl ohne oder mit nicht
hinreichendem organischen Befund
• Schmerzzustände unterschiedlichster Körperregionen
• Probleme mit der Bewältigung von chronischen
oder einschränkenden Erkrankungen
• Probleme im Umgang mit Schmerzen oder
lebensbedrohlichen Erkrankungen
• Alle Formen von Ess-Störungen (z.B. Anorexia nervosa,
Bulimia nervosa und Fettsucht mit sogenannter
„binge-eating-disorder“)
• Alle Störungen, die infolge schwerer Gewalt- oder
Missbrauchserfahrungen in Kindheit,
Jugend oder Erwachsenenalter aufgetreten sind
(z.B. Posttraumatische Belastungsstörungen,
Posttraumatische Persönlichkeitsveränderungen)
• Alle Symptome, die nach schwer belastenden Erlebnissen
aufgetreten sind
• Funktionelle Störungen der Sexualität
• Störungen, die infolge von Lebensveränderungen auftreten
(z.B. durch auftretende Entwicklungsaufgaben und Risiken
in neuen Lebensabschnitten im jungen Erwachsenen-Alter
oder in der zweiten Lebenshälfte)
c) Wie wird behandelt?
Die Behandlungen finden in der Regel als Einzeltherapie statt. Falls gewünscht, können Bezugspersonen punktuell mit einbezogen werden . Gruppenbehandlungen werden zur Zeit nicht angeboten.
In meiner Praxis biete ich derzeit folgende Behandlungsverfahren an:
Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie
Verhaltenstherapie
Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR)
Autogenes Training
Progressive Muskelentspannung nach Jakobson